Die Zeit verfliegt

Es ist schon eine Weile her, seit ich mal wieder etwas geschrieben habe. Obwohl ich immer daran denke, habe ich es doch nie geschafft. 😉

Es ist einiges passiert seit dem. Z.B. habe ich viele neue Leute kennengelernt, bin auf London gegangen, hatte Geburtstag, aber auch das erste mal Heimweh.

Ich war zwar in vielen Lagern und auch auf Reisen zu Hause, aber noch nie so lange. Meine Schwester ist fĂŒr gewöhnlich die mit Heimweh. Obwohl ich wusste, dass ich sicher mal so fĂŒhlen werde, hĂ€tte ich nie gedacht, dass es so frĂŒh kommen wĂŒrde. Und als mir dann so viele andere AustauschschĂŒler erzĂ€hlt haben, dass sie ĂŒber Weihnachten nach Hause gehen, wurde es auch nicht besser, weil ich ja in Irland bleibe. Aber als ich dann mit meiner Gast- und echten Familie und Freunden darĂŒber geredet habe, ging es mir viel besser.

Ich wohne ja in einem sehr kleinen Dorf, das nicht viel hat. Kein Bus und nur ein Shop. Das hat mich dann auch runtergezogen. Aber ich habe dann die Initiative ergriffen und angefangen Sachen mit anderen zu unternehmen. Seit dem geht es mir auch schon viel besser. 😀

An einem Samstag ging ich dann auch auf Limerick, etwa eine Stunde entfernt, um eine Freundin zu treffen. Ihre Gastschwester, von Italien, ist auch mitgekommen. Jedoch habe ich dann eine halbe Stunde auf den Bus gewartet, es hat angefangen zu regnen und ich hatte keinen Schirm. Das war mal schon ein guter Start. Weil ich dann keine Lust mehr gehabt habe zu warten, kaufte ich mir einen Tee, um mich aufzuwÀrmen. Als ich wieder an der Haltestelle war, waren auch schon zwei MÀnner da. Sie waren mega lieb und wir haben geredet bis der Bus kam. Sie hatten diesen typischen irischen Akzent.
SpÀter in Limerick, als ich dann mit Nina und Giada im Restauran

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t war, haben sie mir erzÀhlt, als sie auf mich gewartet haben, hat sie ein Typ angesprochen. Er hat mega viel geredet und ihnen dann auch seine Nummer gegeben. Wir haben ihm geschrieben, dass er zu uns kommen könnte, weil er gesagt hat, er hÀtte nichts zu tun. Er hat dann auch einen Freund mitgenommen und mit ihnen sind wir dann in ein Museum gegangen, in ein Kaffee und sie haben uns sogar einen Kleiderladen gezeigt und auf uns gewartet als wir Sachen anprobierten.

Es war lustig, aber auch gleichzeitig komisch, weil man so etwas gar nicht von ihnen erwarten wĂŒrde.
Ich habe mich auch mal mit Freundinnen in einem Park getroffen und wir haben da geredet und sind herumgelaufen. Es tat gut, auch einfach mal zu reden und einen Kaffee zu trinken in dem Teehouse dort. Jedoch waren die da nicht so freundlich


Letzte Woche haben wir uns dann auch schon von Diana verabschieden mĂŒssen, weil sie schon nach Hause gegangen ist. Wir alle waren sehr traurig, weil so ein Austauschjahr auch zusammenschweisst.
Sie flog am Samstag und wir haben dann am Freitag nach der Schule noch etwas zusammen unternommen. Wir wollten direkt den Bus nach der Schule nehmen. Es fahrt nur einer stĂŒndlich.
Jedoch hatte der erste keinen Platz, der zweite ist an uns vorbeigefahren und der dritte hatte kein Wechselgeld. Aber weil Black Friday war, fuhr immer einer alle halbe Stunde. Also mussten wir dann auch ‘nur’ eineinhalb Stunden in der KĂ€lte warten. Schlussendlich hat uns Dianas Hostdad und Hostgrandfather gefahren.
Zu siebt teilten wir uns einen kleinen Tisch. Als wir auf unser Essen gewartet haben, haben wir ihr alle unsere Abschiedsgeschenke gegeben.
Kurze Zeit spĂ€ter kam dann auch schon die Zeit, sich zu verabschieden. Es sind ein paar TrĂ€nen geflossen. Als ‚erster‘ zu gehen ist auch nicht einfach…
Am Montag musste sie auch schon wieder in die Schule in Italien gehen. :/
Es ist fĂŒhlt sich komisch an, dass der Tisch neben mir in Irisch jetzt leer ist.
Ich haben dann daran gedacht, wie es sein wird, wenn ich dann in ein paar Monaten gehe. Und bevor ich traurig werden konnte, habe ich daran gedacht, das ich in wenigen Tagen nach Dublin fĂŒr ein Family Dinner mit meiner Gastfamilie gehe. Von dem werde ich euch dann auch erzĂ€hlen, sobald ich wieder zurĂŒck bin. 😀

(Ich war noch nie gut in Überleitungen 😉)

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